Künzel Logo




Das Grundprinzip des KÜNZEL HV

Trocknung der Restfeuchte im Holz, Vergasung (Pyrolyse) und Vorverbrennung der leicht brennbaren Bestandteile findet wie üblich im Füllschacht statt. Dabei liegt der Brennstoff auf einer Bodenplatte aus Spezialguß anstatt auf einem Rost.

In der Mitte des Bodens befindet sich der Wirbelkammerbrenner. Die Verbrennungsgase strömen nach unten durch diesen Brenner. Aufgrund der Verwirbelung mit Sekundärluft findet hier die Hauptverbrennung statt. Bei Temperaturen bis 1100° C verbrennen nun auch die schwerzündenden Bestandteile. Die nach unten austretende Flamme der Nachverbrennung mit starker Blaufärbung ähnelt einer Gasflamme. Die meisten KÜNZEL-Kessel werden mit Druck- bzw. Frischluftgebläse ausgeliefert. Dafür spricht:

HV Prinzip Skizze
  • Die geringen Fördermengen von Verbrennungsluft bedeuten einen kleinen Bedarf an elektrischer Energie. Die Wattzahl des Gebläse-Motors bestätigt das.
  • Frische, saubere Raumluft zu fördern stellt keine hohen Anforderungen an ein Gebläse. Das läßt auf lange Lebensdauer schließen. Zudem sind Druckgebläse günstiger.
  • Saugzug- bzw. Abgasgebläse sind zu bevorzugen, wenn mit dem Schornsteinzug Probleme zu befürchten sind.

Das Ergebnis

Blaue Flamme
...im Bild (links)
Als gebündelter Flammenstrahl findet das Gas in der heißen Brennkammer Zeit zum vollständigen Ausbrand. Diese 3-stufige Verbrennung garantiert die schwer erreichbare Verbren-nungsqualität des KÜNZEL Holzvergaser-Heizkessels.

...als Grafik (links)
Die Grafik zeigt noch einmal die technische Überlegenheit des Produktes. Die Prüfergebnisse vom Januar 1999, der staatlichen Versuchsanstalt für Heizung und Lüftung Wien, wurden mit Weichholz ermittelt. Alle Kesselwirkungsgrade liegen über 88 %.


Die Kesselleistung

Ein Holzkessel erbringt seine Nennleistung im Gegensatz zu Öl- oder Gaskesseln nicht 24 Stunden pro Tag. Eine Holzfüllung reicht je nach Holzart 3–5 Stunden bei voller Leistung. In der Praxis wird aber nicht so kontinuierlich geheizt und in der Nacht oder bei Abwesenheit geht das Feuer ganz aus. Während dieser Fehlzeiten übernimmt ein Pufferspeicher die Wärmeversorgung des Hauses. Dr Pufferspeicher muß aber stets nachgeladen werden, wenn der Holzkessel brennt. Der Holzkessel muß dann zusätzlich zum Wärmebedarf des Hauses den Pufferspeicher wieder aufladen. Der Kessel soll also 30–50 % größer als der Wärmebedarf des Hauses ausgelegt werden.

Diagramm Kesselleistung

Obenstehendes Diagramm zeigt unverbindliche Richtwerte für Einzelhäuser mit ca. 2,5 m Raumhöhe.

Technische Änderungen vorbehalten


ZURÜCK