Montageanleitung 1

Vorbereitende Maßnahmen

Die baulichen Voraussetzungen, sowohl im Gebäudebestand 
als auch beim Neubau, müssen auf die Erfordernisse
eines WDV-Systems abgestimmt sein.
Die Fassadendämmung sollte mindestens 20 cm unter der
Unterkante Kellerdecke beginnen, um Wärmeverluste über
die Kellerdecke zu vermeiden. 0ptimal ist eine zusätzliche
Sockeldämmung.

Zur Befestigung von Bauteilen auf dem WDV-System
die entsprechenden Montageelemente berücksichtigen.

Vorhandene Bauwerksfugen sind im WDV-System zu übernehmen und mit einem Dehnfugenprofil auszubilden.
Sämtliche Horizontalabdeckungen, z.B. Fensterbänke und
Dachanschlüsse müssen montiert sein, bevor mit der Wärmedämmung begonnen wird. Geringe Untergrundunebenheiten können mit der Klebemasse ausgeglichen werden, größere Unebenheiten müssen vorher beseitigt werden. Die Untergrundbeschaffenheit ist vor Beginn der Wärmedämmung zu prüfen.


Allgemeine Hinweise

Anschlüsse an andere Werkstoffe (2.8. Holz, Metall, Kunststoff) sind schlagregendicht (2.8. Fugendichtband, Anputzleiste mit Gewebe) auszuführen. Höhenversätze der Dämmplatten verschleifen. Den Schleifstaub restlos entfernen.
Spalten bis 5 mm mit Montageschaum B1 schließen.

Während der Verarbeitung und der Trocknungsdauer muss die Luft- und Untergrundtemperatur mindestens +5oC betragen. Vor Auftrag des 0berputzes muss die Armierungschicht abgebunden sein. Der 0berputz wird nass in nass verarbeitet. Große Flächen so aufteilen, dass zügig ohne Unterbrechung gearbeitet werden kann. Mineralische und silikatische Putze können witterungsbedingt wolkig auftrocknen. Dies ist kein technischer Mangel. Aus optischen Gründen ist ein Anstrich mit Egatisationsfarbe vorzusehen.

Es dürfen nur geschlossene Systeme verarbeitet werden. Mischsysteme mit systemfremden Komponenten sind nicht zulässig und verlieren die Hersteller-Gewährleistung.
Bitte beachten Sie die Verarbeitungshinweise!

 

Fassaden

Übersicht Laier

Montageanleitung 1

Montageanleitung 2

Montageanleitung 3

Gestaltungsmöglichkeiten

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