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Wo WARM-WAND-Systeme an andere Bauteile
anstoßen ist in der Regel ein Kellenschnitt als Trennlinie im Armiermötel ausreichend.
Bei stark bewitterten Fassadenoberflächen ist der Anschluß konstrucktiv als
schlagregendichte Fuge zu planen. Das wird mit Fugendichtband und kellenschnitt oder
Fugendichtband und Anputzleiste, bzw Fugendichtband und SR- Band erreicht. Damit ist
gewährleistet, daß von Holz, Metall, Kunststoff o.ä. ausgehende, unberechbare
Dehnungsbewegungen und daraus resultierende, unvermeidbare Anschlußrisse die Funtion des
Dämmsystems nicht beeinträchtigen. |

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Um einen zügigen Arbeitsablauf in der
Fläche zu gewährleisten, können MARMORIT-Metall-oder Gewebeeckwinkel an Leibungsecken
schon vor der Fassaden-Armierung verlegt werden. Dazu Armiermörtel im Eckbereich
aufziehen und die Eckwinkel fluchtend eindrücken. |
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(A) Zur Ausbildung von Außenecken und zur
Armierung im Leibungsbereich (bei vorgedehenen dünnlagigen Reibe- oder
Spritzputz-Strukturen) Gewebeeckwinkel auf ganzer Länge in den Armiermörtel eindrücken.
Am Fensterrahmen überstehendes Armiergewebe abschneiden. Die Leibung weiter aufputzen und
eben abziehen. Die Gewebebahn auf der Fassadenoberfläche später bündig vor der
Leibungsecke abschneiden.
(B) Bei Leibungen / Faschen, die gefilzt werden sollen, PVC-Kantenwinkel für dünnlagige
Strukturputze verwenden. Seitliches Gewebe mit Armiermörtel überziehen und
Armiergewebebahn bis an die PVC Kante führen / einbatten.
(C) Bei vorgesehener Kratzputzausführung gestreckten Eckwinkel mit PVC Kante Profil Nr.
1086 auf dem Armiergewebe verlegen. Armiermötel nach Gewebe-Einbettung ganzflächig mit
der Zahnkartäsche verziehen.
Hinweis: Metallwinkel nicht preß stoßen! |

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Armiermötel SM 700 bzw. Lustro mit
entsprechend ausgerüsteter Putzmaschine (Mischerpumpe) 5 mm dick aufspritzen (bei
Handverarbeitung mit der Traufel auftragen) und mit der Kartäsche eben verziehen.
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Diagonal vor allen Öffnungsecken (Fenster,
Türen etc.) bereits vorbereitete ca. 30 x 50 cm große Armiergewebestreifen oder
Gewebepfeile in den Naßmörtel eindrücken. Bei Dämmstoffdicken ab 100 mm
Gewebe-Sturz-Eckwinkel in den Naßmörtel eindrücken. Sofort im Anschluß hieran auf der
gesamten Fläche Armiergewebe bahnenweise mit 10 cm Stoßversatz im frischen Armiermörtel
einbeten. |


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Bei tragfähigem Untergrund (Neubau) und
einem Systemgewicht < 30kg/m² ist bis zu 22 m Gebäudehöhe keine Dübelung
erforderlich. Bei Altputzgrund: Im frischen Armiermörtel auf die Anforderungen
abgestimmte Nagel- oder Schraubdübel in vorgeschriebener Menge durch das Armiergewebe im
tragenden Untergrund setzten. Dübelteller sofort mit Armiermörtel überziehen.
Hinweis: Nicht armieren, wenn Frost zu erwarten ist, bzw. die Luft- und / oder
Oberflächentemperatur unter + 5° C liegt. |

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Dübelung: Anhaltsmäßig Dübelmenge u.-art
bei Systemgewicht <= 30 kg/m²: Neubau u. tragfähiger Untergrund bis 22 m
Gebäudehöhe: Keine Dübelung erforderlich!
Altputzgrund bis 8 m Traufhöhe: gesamtfläche: 4 Nageldübel /m². |
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Zum Schutz vor Feuchtigkeit alle später von
Erde oder Kiesschüttung berührten Armiermörtelflächen nach Durchhärtung und
Austrocknung bis ca. 5 cm über Geländeoberkante gemäß DIN 18195 mit Bitumen-Emulsion
streiche, bzw. abdichten. |

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Nach einer Armierungsstandzeit von mind. 8
Tagen und vollständiger Austrocknung können die Putze aufgetragen werden. |
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| Alle Angaben in dieser
Beschreibung dienen der Vorkalkulation und sind richtungsweisend zu verstehen. Der
tatsächliche Materialbedarf bzw. Arbeitsablauf richtet sich nach den örtlichen
Gegebenheiten und kann von dieser Beschreibung abweichen. Gewährleistungansprüche
können hieraus nicht hergeleitet werden. Diese Beschreibung erhebt keinen Anspruch auf
Vollständigkeit. |
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